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Karate

Informationen

Das ist Karate...

  Karate-Do, der Weg der leeren Hand, bedeutet heute

  •     Kampfkunst
  •     Entspannung
  •     Muskelspannung
  •     Selbstverteidigung
  •     Gymnastik
  •     soziale Werte leben
  •     Wettkampf und Sport
  •     Lebensphilosophie… 

    Shotokan-Karate ist eine Stilrichtung des Karate-Do.

  •     Karate ist ein Schritt zur Alltagsbewältigung.
  •     Karate ist ein Schritt zur Selbstfindung.
  •     Karate fördert die körperliche Fitness.
  •     Karate ist eine Kampfkunst für Jung und Alt.
  •     Karate ist für starke und schwache Menschen geeignet.
  •     Karate ist ein traditioneller, fairer Sport für Jedermann. 

Karate ist ...
...das, was man für sich selbst daraus macht.

Unsere Ziele sind nicht nur auf die Förderung der sportlich talentierten, jungen Talente beschränkt, sondern wir wollen auch den traditionellen Weg des Karate gemeinsam weiter gehen!

Das Gürtelsystem

Das Gürtelsystem ist in Kyu- und Dangrade untergliedert. Man bekommt den Gürtel durch eine Prüfung mit einer Urkunde (Kyu) oder einem Diplom (Dan) zugesprochen. Während man mit Kyu die Schülergrade bezeichnet, bestimmt der Dan den Grad der Selbstperfektion. Auf dieser Seite werden vor allem die im Kinderkarate vorkommenden Schüler-Grade beschrieben. Auch Zwischenstufen wurden hier eingefügt. Diese Prüfungen wurden seinerzeit duch den Deutschen Karate Verband eingeführt, um auch diejenigen Schüler voranzubringen und vor allem zu motivieren, die es innerhalb der regulären Vorbereitungszeit nicht schaffen können oder wollen, das Training schon für eine ganze Gürtelprüfung zu absolvieren. 

Die Kyu-Grade mit Zwischenstufen

Unterstufe:

9. Kyu - weißer Gürtel: Schnee liegt auf der Landschaft.
9. Kyu - weiß-gelber Gürtel: Zwischenstufe.
8. Kyu
- gelber Gürtel: der Schnee schmilzt. Die gefrorene Erde leuchtet gelb.
8. Kyu - gelb-oranger Gürtel: Zwischenstufe.
7. Kyu - oranger Gürtel: die Sonne erwärmt die Erde. Sie ist fruchtbar.
7. Kyu - orange-grüner Gürtel: Zwischenstufe.

Mittelstufe/ Oberstufe

6. Kyu - grüner Gürtel: der Samen keimt, ein Pflänzchen kommt.
6. Kyu - grün-blauer Gürtel: Zwischenstufe.
5. Kyu - blauer Gürtel: Teilstufe
4. Kyu - blauer Gürtel: die Pflanze wächst zum Himmel. Sie wird langsam stark.
3. Kyu - brauner Gürtel: Teilstufe
2. Kyu - brauner Gürtel: Teilstufe
1. Kyu - brauner Gürtel: der Baum hat eine starke Borke. Er ist jetzt ausgewachsen und bildet eine gute Basis für den Schüler am Anfang desWeges.

Der Vollständigkeit halber sei er hier erwähnt: Der Junior-Dan. Er hat die Farbe schwarz-rot. Zum Erreichen des Junior-Dans muss der Prüfling das 12. Lebensjahr vollendet und sich mindestens ein Jahr lang auf die Prüfung vorbereitet haben.  

Karate-Prüfungen

Prüfungen unter Stress? Nein - nicht bei uns!

Die Karate-Prüfungen, egal ob Kyu- oder Dan-Prüfungen, bestehen immer aus mehreren Teilen. Einerseits ist eine vorgeschriebene Auswahl verschiedener Techniken oder Kombinationen zu zeigen (Kihon), andererseits sind die Kombinationen des Kihon in der anschließend zu zeigenden Form (Kata) vereint. Hier ist vor allem der Ausdruck der Dynamik durch den richtigen Rhythmus und die Anspannung einzelner Techniken der Kata vorzuführen. Zur richtigen Ausführung der Technik wird diese danach in einer Anwendung mit einem Partner gezeigt (Bunkai), zum Beispiel der Block gegen eine Hand- oder Fußtechnik. Die Prüfungen schließen mit Partnerübungen (Kumite) ab, für Prüfungen ab Braungurt muss auch noch ein Freikampf gezeigt werden.

Im Soundkarate werden Partnerübungen häufig durch Übungen am Gerät auch in der Prüfung ersetzt. Kata, Partnerübungen und Selbstverteidigung, sowie deren Regeln gehören zum Wahlpflichtteil der Prüfung.

Diese Prüfungen könnten jeden Neuling, der sich für unseren Sport interessiert, in die Flucht schlagen, doch sei an dieser Stelle Entwarnung gegeben:

Prüfungen sind die Dokumentation langjährigen Trainings und beim Training haben wir immer gemeinsam recht entspannt unseren Spaß. Die Karateka bereiten sich bei uns im wöchentlichen Trainingsbetrieb auf die Prüfungen vor, so dass ihnen Druck und Prüfungsstress weitestgehend genommen werden. Zur Prüfung müssen alle Prüflinge das Prüfungsprogramm nach Vorgaben des Deutschen Karate Verbandes kennen und vorzeigen können. Zusätzlich können im Training verschiedene Aspekte aus Programm und Selbstverteidigung des Sound-Karate abgefragt werden, um die Prüfungseignung besonders der jüngeren Kinder festzustellen, so dass die Prüflinge gut vorbereitet in die Prüfung kommen können.

Unsere nächsten Gürtelprüfungen finden im Dezember 2017 statt. Sie werden ergänzt durch Lernprozesse und Auszeichnungen der sozialen Werte.

Elternbrief

Liebe Eltern!

Für viele Menschen sind die fernöstlichen Kampfsportarten noch immer etwas Unbekanntes, Exotisches oder gar Mystisches. Die Leute haben sogar oft noch immer das Bild des Schlägers vor Augen, wenn man von Kung-Fu, Teakwon-Do oder Karate-Do spricht. Hey, mal ehrlich: Dieses klischeehafte Bild ist doch nun wirklich weit überholt!

An dieser Stelle auf jeden Fall zu erwähnen ist die Tatsache, dass der traditionelle fernöstliche Kampfsport sich völlig abhebt von willkürlichen Ausbrüchen von Aggression und Gewalt, die in Schlägereien zutage treten, selbst wenn das in Filmen immer wieder genau so dargestellt wird. Ironischerweise spielt vor allem der geistige Aspekt im traditionellen Kampfsport die entscheidende Rolle!

Das Hauptziel unseres Trainings besteht folgerichtig darin, unsere Mitgliedern von genau diesem geistigen Aspekt zu unterrichten. - Hmm, aber was bedeutet das denn? Nun, im traditionellen Budosport gelten hier fünf vorherrschende Grundprinzipien:

  • Höflichkeit,

  • Integrität,

  • Geduld,

  • Selbstdisziplin und eine

  • unbeugsame Geisteshaltung  (--> s.a. Seite zum Training sozialer Werte)

In unseren Trainingseinheiten sind also Übungsleiter und Trainer immer bestrebt, den Kindern in pädagogisch-spielerischer Form diese Prinzipien zu vermitteln und ihnen dadurch zu einem respektvollen Umgang miteinander zu verhelfen. Aber auch die Geduld gegenüber sich selbst, z.B. beim Erlernen neuer Techniken, und das wohl bekannte Überwinden der "inneren Ängste" kommen nicht zu kurz.

Traditionelles Karate lässt sich daher vielmehr als eine Begleitung der Persönlichkeitsentwicklung, statt als Sportart, betrachten. Die Kinder, die zu uns ins Training kommen wirken schon nach relativ kurzer Zeit selbstsicherer, konzentrierter und insgesamt ausgeglichener. Außerdem werden sie motorisch sehr vielseitig geschult, was zumeist eine Verbesserung der Beweglichkeit und Vitalität bewirkt.

Welchen Einfluss das Training auf viele unserer trainierenden Kinder hat, erfahren wir immer wieder durch Berichte begeisterter Eltern. Sie sind von den positiven Auswirkungen der Kampfkunst auf ihre Kinder, wie sie bei uns in der SG Findorff gelehrt wird, völlig überzeugt! Anbei ein Beispiel:

"Mein Junior war bis zu seinem Einstieg ins Karate total zappelig und ich bekam ihn nicht mehr in den Griff, er war frech und unbeugsam, neigte zu Gewaltausbrüchen. Seit er seinen Einstieg ins Karate gefunden hat, ist das aber ganz anders: Mein Junge ist noch immer ein aufgewecktes Kind, das auch nach wie vor auf seinen Ansichten beharrt, aber er ist auch viel wissbegieriger, saugt Informationen in sich auf und kann sich zeitweise schon volle 30 Minuten lang still konzentrieren. Vor allem, seit er seinen neuen Trainingspass hat, ist er wild auf Unterschriften und auf die Kurzprüfungen der einzelnen Techniken. Ich erkenne ihn gar nicht wieder: Er ist richtig ehrgeizig geworden und will wirklich voran gehen..."

Berichte und Presse

Bildungsreiche Woche in Italien bei guter Stimmung

Mit 4 Teamkollegen reiste auch Sonja Wendel für den BKV vom 13.-17. März zum theoretischen Teil der für die Erasmus-Studie „Karate Sport at School“ nötigen Ausbildung der Karateverbände von 6 beteiligten Nationen (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und Portugal) ins Olympische Trainingszentrum nach Ostia/ Rom in Italien. In guter Stimmung erwartete sie eine bildungsgeladene Atmosphäre mit universitärem Feeling und internationalem Publikum.

Ziel der Studie ist es, durch einen innovativen Ansatz auf Grundlage der jüngsten Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung und durch Erschaffen eines internationalen Netzwerkes die motorische Aktivität europäischer Grundschulen zu fördern. Motorische, kognitive und sensorische Merkmale an Schulkindern sollen durch koordinative Aufgaben, und Techniken des Karate, erforscht und verbessert werden. So will man dem sitzenden Lebensstil der Kinder und Bewegungsmangel im Entwicklungsalter entgegenwirken. Eigens hierfür wurden Fragebögen, Statistiken und motorische sowie pädagogische Tests entwickelt. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse hofft man, künftige, die Gesundheit fördernde Sportcurricula für Grundschulen zu erarbeiten.

Während der Mittagspause in Ostia traf man auf Athleten der Nationalmannschaft und fand heraus, dass auch einige von Ihnen im Vorfeld für den motorischen Anteil der Studie getestet wurden. Italienische Wissenschaftler hatten die Gehirnströmung dieser Athleten des italienischen Nationalkaders, von Amateursportlern und Nicht-Karateka untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Leistungssportler in routinierten Situationen und die motorischen Bewegungen eine messbar geringere Anstrengung des Gehirns benötigen und die Aufgaben deutlich schneller lösen können, als die nicht-sportlichen Personen. Spezielle Programme werteten aus, dass sich Karate-spezifische, koordinative Elemente sehr gut eignen, da alle Gehirnregionen in diesem sportlichen Feld bestmöglich stimuliert werden, um die kindlich-körperliche Entwicklung, sowie die geistige Leistungsfähigkeit von Schülern bis zum Reifestadium dieser speziell angesprochenen Bereiche im Alter von etwa 12 Jahren zu unterstützen

Morgens vor dem Frühstück genoss Sonja noch vor dem Training der italienischen Nationalmannschaft die Ruhe der 3-Tatami-Halle für gemeinsames und doch individuelles Training des deutschen Teams auf großer Fläche. Nach dem Frühstück stellte sie sich den anstrengenden Bildungsanforderungen des Tages, die nur durch eine gefühlt winzige Mittagspause bis in den Abend reichten (9-13 und 15-19 Uhr).

Die Unterkunft in Ostia ist mitten im Gebäudekomplex des olympischen Leistungszentrums für Martial Arts (Judo, Jiu Jitsu, Karate und Ringen) der italienischen Nationalmannschaften gelegen. Gegenüber die abends taghell erleuchtete Strandpromenade, die sich für den Spaziergang bis in nahegelegene Restaurants oder für den Gang an einen nahen Sandstrand anbietet.

Zur Abrundung des Programms traf sich Sonja mit anderen Programmteilnehmern zu gemeinsamen Kurzausflügen in die nahe Umgebung, Spaziergängen, Gesprächen und Auswertungen des Tages. Nach Tagen voller neuer Eindrücke und Erinnerungen und mit jeder Menge neuen und neuwertigen  wissenschaftlichen Erkenntnissen im Gepäck reiste sie zum Wochenende wieder nach Hause. Sonja erwartet nun gespannt die weitere, praktische Schulung, die im Rahmen des Eurocamp in Cesenatico (Italien) im Juni folgen wird.                                                      

                                                                                                                                      Bremen, 5.4.2017

Sozialwertetraining beginnt August 2017

Seit August 2017 hat unsere Kinderabteilung das Training inhaltlich um Kenntnis und mit Sozialwerten erweitert. Geleitet wird das Training von Sonja, die seit April 2017 auch als Trainerin sozialer Werte im DKV anerkannt ist. So lernen von uns trainierte Kinder von kleinauf kennen, was genau die bei uns thematisierten Werte im Sozialverhalten bedeuten und wie sie selbst daran arbeiten und diese starken Charaktereigenschaften für sich selbst erobern können.

Wir thematisieren nach und nach die Werte

● Bescheidenheit

● Ehrlichkeit

● Hilfsbereitschaft

● Höflichkeit

● Mut

● Respekt

Wenn unsere trainierenden Schüler einen Wert überlegt, die Hausaufgaben erledigt und sich tiefergehende Gedanken gemacht haben, werden sie zukünftig Auszeichnungen in diesen Bereichen bekommen. So wollen wir unseren Beitrag leisten zum Erhalt eines guten sozialen Miteinanders zwischen den Menschen in Bremen.

Trainings- und Kursangebote

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