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Karate

Karate für Alle

Karate für Erwachsene

Das Karate der Erwachsenen in der SG Findorff ist prinzipiell nicht wettkampforientiert, doch nehmen einige (vor allem jüngere) Karate – Athleten und -Athletinnen an Turnieren teil. So konnte sich ein Kompromiss zwischen Tradition und Moderne entwickeln.

Weitere wichtige Aspekte der Karate-Abteilung sind die Geselligkeit, Fairness, Toleranz und natürlich unser freundlicher und herzlicher Umgang miteinander. Gerne nehmen wir neue Mitglieder auf, gerne gehen wir aufeinander zu. Den ersten Schritt, um zum „Schnee auf der Landschaft" (s. Gürtelgrade) zu werden, den muss allerdings ein jeder zukünftige Karateka für sich selbst tun.

Wer Interesse für sich oder seine Kinder am Karatesport bei der SG Findorff hat, kann sich bei unsereren Abteilungsleitern oder bei der Geschäftsstelle erkundigen. Die Kontaktdaten finden Sie in der Rubrik >ANSPRECHPARTNER

Karate für Jugendliche und junge Erwachsene

Karateka in der SG Findorff

Wenn Du zwischen 14 und 18 Jahre alt bist und Dich für die traditionelle Kampfkunst interessierst, dann bist Du hier genau richtig!

Was genau ist denn diese Kampfkunst Karate? Vermutlich stellst Du Dir darunter eine der typischen ostasiatischen Kampfsportarten mit blitzschnellen Faustschlägen, knallharten Kicks und spektakulären, artistischen Sprüngen vor, so wie es auf vielen Fotos im Internet gezeigt wird - und damit hast Du es exakt auf den Punkt gebracht! Das zu lernen ist auch gar nicht so schwer, wie Du vielleicht annimmst. Obendrein bringt es totale Gaudi, mit Leuten in Deinem Alter, die richtig klasse drauf sind, gemeinsam ein Hobby zu teilen und zu trainieren!

Hast Du Lust oder bist Du vielleicht neugierig geworden? Dann melde Dich doch einfach bei uns und erlebe ein paar unvergessliche Stunden kostenlosen Probetrainings!

Auch mit unserer Jugend fahren wir natürlich zu Turnieren und Meister-schaften. Darauf bereiten wir uns in einem speziell ausgerichteten Training ganz gezielt vor. Und vor dem Hintergrund einer noch recht jungen Vereinskarriere dürfen wir mit unseren schon erreichten Erfolgen sehr zufrieden sein.

Unser Verein hat aber noch viel mehr zu bieten: gemeinsame Fahrten zu Lehrgängen, Trainingslager, Übernachtungs-Camps, gemeinsames Grillen, sich zum Lernen verabreden, Video- oder Spieleabende, Eis essen, gemütliche Partyabende und sich auch mal mit Vereinskameraden über Techniken im Chat austauschen - alles ist dabei! Hast Du noch eine andere Idee? Wir haben immer ein offenes Ohr für Dich!

Wenn Du nun also Lust hast oder neugierig geworden bist auf uns und unsere Angebote, dann komm doch einfach mal allein oder mit ein paar Freunden bei uns vorbei und nutze das kostenlose Probetraining!

Unsere Dan-Träger

Das Gürtelsystem ist in Kyu- und Dangrade gegliedert. Man erlangt den nächsten Dan-Grad durch eine Prüfung mit Passeintrag und ein Diplom aus Papyrus.

Die Dan Grade unterteilen sich in die sogenannten Kriegergrade (Yûdansha) von 1 bis 4 und in die Grade von 5 bis 10 die den gereiften Meistern (Kôdansha) zugesprochen werden. Im Europäischen Raum kann ein Trainierender seinen Weg meist bis zum 8. Dan beschreiten.

Technische Meistergrade = Yûdansha, der Krieger

Ichi Dan – 1. Dan, Grad des Suchenden nach dem Weg
Der Dan-Träger hat in mehrjähriger Karate-Praxis sein in der inneren Haltung sichtbar gewordenes Potential entwickelt und erkennt zunehmend, dass hinter den physischen Übungen der Weg zu etwas Höherem als der reinen Beherrschung der Technik steht. Dennoch bleibt er ein „Suchender", weil er bisher nur eine Vorahnung von alledem haben kann. Doch besteht gerade für den Träger des 1. Dan eine große Gefahr, dass sein Geist sich ausruht und zufrieden ist, mit dem, was er schon ereicht zu haben glaubt.

  • Nathalie Thielker, Karate seit 2003

Nidan – 2. Dan, Grad des Schülers am Anfang des Weges

Der Dan-Träger weiss bereits, worauf es ankommt, was auch durch seine innere Haltung bezeugt wird. Seine intensive Karate-Praxis und sein Studium des Weges befähigen ihn, über den Kampfsportkontext im Dojo hinaus die Kunst des Karate zu verstehen und sie sogar zunehmend auf weitere Lebenssituationen zu übertragen. Am Anfang des Weges angelangt, hat er erkannt, was auf ihn wartet, aber er weiss auch, dass es sehr schwer für ihn sein wird.
Der 2. Dan sieht sich der Gefahr ausgesetzt, den Anforderungen auszuweichen, sich nicht mehr als Schüler zu begreifen und sein Verständnis zu überschätzen. Auch kann ihn sein gutes technischen Können dazu verleiten, sich zu profillieren. Wenn er diese Hürde jedoch nicht nimmt, vergibt er sich damit die Chance, wirklich weiterzukommen.

  • Justus Notholt, Karate seit 1989
  • Jens Ober-Bloibaum, Karate seit 1986
  • Sonja Wendel, Karate seit 1992

Sandan – 3. Dan, Grad des anerkannten Schülers

Dieser Dan-Grad bezeugt die Stufe, auf der ein Schüler nun unwiderruflich fest entschlossen ist, den Weg bis ans Lebensende zu gehen. Erst jetzt gibt es keine unüberwindbaren Hürden mehr und Nichts, das ihn von dem weiteren Weg abbringen könnte. Seine Treue gegenüber dem Stil (Ryu), dem Weg (Do), der Schule (Dojo) und dem Lehrer (Sensei) hat Kopf, Herz und Hand in gleichem Maße gestärkt.
Das Karate ist wesentlicher Teil und alles durchdringender Aspekt seines Lebens geworden. Immer mehr und häufiger beginnt er, den Meister, der sich in ihm selbst verbirgt, zu spüren und zum Vorschein zu bringen. Nicht nur seine technische Expertise, sein Wissen und echtes Verstehen, sondern vor allem seine innere Haltung befähigt ihn, eine gewisse Unabhängigkeit und Freiheit, vielleicht sogar eine persönliche Interpretation des Karate zu entwickeln.

  • Heiko Bergel, Karate seit 1977
  • Kirsten Gieseler, Karate seit1989

 

Yon Dan – 4. Dan, Grad des technischen Experten

Über die technische Expertise hinaus ist das Karate für den Dan-Träger eine Religion/ ein Lebensprinzip geworden. Er indentifiziert sich völlig mit dem Weg. Er hat Theorie und Praxis des Karate verinnerlicht und er lebt danach. Er ist in jeder Hinsicht kompetent, glaubwürdig und vorbildlich. Von nun an hat er nicht nur Autorität, sondern er ist Autorität. Zwar ist er noch kein "Meister" an sich - aber er hat sich jetzt in den Besitz des Schlüssels zu wahrer Meisterschaft gebracht. Vor ihm liegen nun die echten Grade des „Wissens" (5./6. Dan und der „Reife" 7.-10. Dan). Diese sind allerdings im Westen sehr schwer zu erreichen.
Angesichts dieser Einschätzung der schwarzen Gürtel wird klar, dass die Ansprüche nicht nur bescheiden, wie zu Beginn erwähnt, sondern gleichzeitig sehr hoch sind. Bei dem Prüfungsprogramm des „traditionellen Karate" werden die besonderen Erwartungen an die Dan-Träger in geistiger Hinsicht, also hinsichtlich ihrer korrekten inneren Haltung, durch Anforderungen berücksichtigt, die sich nicht nur auf das Beherrschen der reinen Technik beschränken.

Geistige Meistergrade = Kodansha, der Lehrer

Godan – 5. Dan, Grad des Wissens

Dieser Dan-Grad bezeugt ein hohes Maß an Wissen, Lebenserfahrung, Gefühl und innerer Haltung. Im traditionellen Karate ist dieses zum Lebensprinzip geworden. Der Kodansha ist nun nicht mehr Schüler er ist ein wahrer Meister und identifiziert sich völlig mit dem Weg. Er hat Theorie und Praxis des Karate vollständig verinnerlicht und er ist bestrebt, auch im Alltag nach diesen Prinzipien zu leben. Er ist in jeder Hinsicht kompetent, glaubwürdig und vorbildlich und kennt die philosophischen Aspekte des traditionellen Karate. Von nun an ist er eine bedeutende Autorität. Er ist ein Karate-Meister mit Herz, Geist und Seele.

Rokkudan – 6. Dan, Grad des Wissens 

Shichidan – 7. Dan bis Judan - 10. Dan, Grade der Reife 

Kinderkarate | Soundkarate

Die Karate-Abteilung der SG Findorff nimmt Kinder und Schüler frühestens ab viereinhalb Jahren auf. Karate ist gut geeignet für Beweglichkeit und Koordination, es schärft die Sinne, führt zu erhöhter geistiger Leistungsfähigkeit und steigert das Selbstbewusstsein.

Soundkarate

Diese Form des Karate ist besonders für jüngere Kinder ideal zum Einstieg geeignet, da die Techniken vom traditionellen Shotokan-Karate abgeleitet wurden und die abgelegten Prüfungen daher übertragbar sind. Konzipiert nach einem speziellen Förderprogramm für unsere Kleinsten orientiert sich das Training idealerweise am Alter und den Bedürfnissen der Kinder.

Achtung: Die SG-Findorff nimmt Kinder frühestens ab dem 5. (4.) Lebensjahr auf, die gerne ins Dojo kommen und auch ohne Eltern das Training schon ab der 1. Stunde allein bewältigen können.

Alle Trainingsübungen im Soundkarate sind so strukturiert, dass sie spielerisch die Koordination und Konzentration der Kinder verbessern. Da die Bewegung beidseitig ausgeführt wird, bildet Karate die ideale Voraussetzung für eine sportliche und gesunde Entwicklung von Kindern. Darüber hinaus wird die Basis für gute künftige Lernleistungen in und außerhalb der Schule gebildet.

Die Übungen sind oft abwechslungsreich und fördern die vielseitige Entwicklung der KINDER auf ideale Weise. Ziel ist es, die Stoß-, Tritt- und Abwehrbewegungen in passenden Bewegungsabläufen rhythmisch oder mit Musik zu untermalen. Dabei werden verschiedene Hilfsmittel und Geräte benutzt, wie zum Beispiel Bälle an Stangen, die bei den Techniken nicht berührt werden dürfen, sowie Ringe, Matten, Hürden, Seile und vieles mehr.

Bei den verschieden Techniken, die durch Sprung-, Lauf- und Abrolltechniken ergänzt werden, werden Muskeln und Beweglichkeit schonend trainiert, sowie Konzentration, Selbstvertrauen und Disziplin gestärkt.

Klagt ein Kind also nach dem Fussballtraining über Eintönigkeit („Mama, da gibt's ja nur einen einzigen Ball!"), oder empfindet ein Kind Turnen als zu langweilig oder zu schwierig („Uff!"), dann ist es bei uns genau richtig! 

Wer Interesse für sich oder seine Kinder am Karatesport bei der SG Findorff hat, kann sich bei unsereren Abteilungsleitern oder bei der Geschäftsstelle erkundigen. Die Kontaktdaten finden Sie in der Rubrik >ANSPRECHPARTNER

 

Kindertraining - Unser Team:

Sonja Wendel, 2. Dan, Referentin für Schulsport und Soundkarate des Bremer Karate Verbandes (BKV), Ansprechpartnerin und Leitung für Kindertraining und Soundkarate, B-Prüferin

Nathalie Thielker, 1. Dan, Ergänzungstrainerin Kinder (Wettkampf)

Joachim Richter, 4. Kyu, Ergänzungstrainer Kinder (Prüfungsprogramm)

Maren A. und Simon O. Wendel, beide 4. Kyu, Trainerassistenzen

Trainings- und Kursangebote

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