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Training Sozialer Werte

Sozialwertetraining seit August 2017

Seit August 2017 hat unsere Kinderabteilung das Training inhaltlich um Kenntnis und Training sozialer Werte erweitert. Geleitet wird das Training von Sonja, die seit April 2017 auch als Trainerin sozialer Werte im DKV anerkannt ist. Sie greift jedoch immer gerne auch auf ihre Trainingsassistenzen zurück, um die entsprechenden Begleitmaterialien zu erklären und zu zeigen. So lernen die von uns trainierten Kinder von kleinauf kennen, was genau die bei uns thematisierten Werte im Sozialverhalten bedeuten und wie sie selbst daran arbeiten und diese starken Charaktereigenschaften für sich selbst erobern können.

Wir thematisieren nach und nach die Werte

  • Bescheidenheit
  • Ehrlichkeit
  • Hilfsbereitschaft
  • Höflichkeit
  • Mut
  • Respekt

Wenn unsere trainierenden Schüler einen Wert überlegt, die Hausaufgaben erledigt und sich tiefergehende Gedanken gemacht haben, werden sie zukünftig Auszeichnungen in diesen Bereichen bekommen. So wollen wir unseren Beitrag leisten zum Erhalt eines guten sozialen Miteinanders zwischen den Menschen in Bremen.

Erste Urkunden

Erste Urkunden und glückliche Kinder im Dezember 2017

Im Zeitraum August bis Dezember 2017 haben wir uns eingehend mit dem Begriff der Bescheidenheit auseinandergesetzt. Es dauerte eine Weile, bis alle teilnehmenden Kinder verstanden hatten, dass Höflichkeit und Bescheidenheit zwar artverwandt, aber nicht dasselbe sind.

Strahlende Kinderaugen und stolze Elternblicke gab es bei der Verleihung der Urkunden - für viele der Kinder eine ähnlich bedeutsame Auszeichnung wie die Gurtprüfung. So konnten alle Kinder rundum zufrieden in die Weihnachtsferien entlassen werden.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr 2018!

Bremen, 16.12.2017

Erasmus - Karate Sport at School

Erasmus - Trainerausbildung in Italien

Bildungsreiche Woche in Italien bei guter Stimmung

Mit 4 Teamkollegen reiste auch Sonja Wendel für den BKV vom 13.-17. März zum theoretischen Teil der für die Erasmus-Studie "Karate Sport at School" nötigen Ausbildung der Karateverbände von 6 beteiligten Nationen (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und Portugal) ins Olympische Trainingszentrum nach Ostia/ Rom in Italien. In guter Stimmung erwartete sie eine bildungsgeladene Atmosphäre mit universitärem Feeling und internationalem Publikum.

Ziel der Studie ist es, durch einen innovativen Ansatz auf Grundlage der jüngsten Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung und durch Erschaffen eines internationalen Netzwerkes die motorische Aktivität europäischer Grundschulen zu fördern. Motorische, kognitive und sensorische Merkmale an Schulkindern sollen durch koordinative Aufgaben, und Techniken des Karate, erforscht und verbessert werden. So will man dem sitzenden Lebensstil der Kinder und Bewegungsmangel im Entwicklungsalter entgegenwirken. Eigens hierfür wurden Fragebögen, Statistiken und motorische sowie pädagogische Tests entwickelt. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse hofft man, künftige, die Gesundheit fördernde Sportcurricula für Grundschulen zu erarbeiten.

Während der Mittagspause in Ostia traf man auf Athleten der Nationalmannschaft und fand heraus, dass auch einige von Ihnen im Vorfeld für den motorischen Anteil der Studie getestet wurden. Italienische Wissenschaftler hatten die Gehirnströmung dieser Athleten des italienischen Nationalkaders, von Amateursportlern und Nicht-Karateka untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Leistungssportler in routinierten Situationen und die motorischen Bewegungen eine messbar geringere Anstrengung des Gehirns benötigen und die Aufgaben deutlich schneller lösen können, als die nicht-sportlichen Personen. Spezielle Programme werteten aus, dass sich Karate-spezifische, koordinative Elemente sehr gut eignen, da alle Gehirnregionen in diesem sportlichen Feld bestmöglich stimuliert werden, um die kindlich-körperliche Entwicklung, sowie die geistige Leistungsfähigkeit von Schülern bis zum Reifestadium dieser speziell angesprochenen Bereiche im Alter von etwa 12 Jahren zu unterstützen

Morgens vor dem Frühstück genoss Sonja noch vor dem Training der italienischen Nationalmannschaft die Ruhe der 3-Tatami-Halle für gemeinsames und doch individuelles Training des deutschen Teams auf großer Fläche. Nach dem Frühstück stellte sie sich den anstrengenden Bildungsanforderungen des Tages, die nur durch eine gefühlt winzige Mittagspause bis in den Abend reichten (9-13 und 15-19 Uhr).

Die Unterkunft in Ostia ist mitten im Gebäudekomplex des olympischen Leistungszentrums für Martial Arts (Judo, Jiu Jitsu, Karate und Ringen) der italienischen Nationalmannschaften gelegen. Gegenüber die abends taghell erleuchtete Strandpromenade, die sich für den Spaziergang bis in nahegelegene Restaurants oder für den Gang an einen nahen Sandstrand anbietet.

Zur Abrundung des Programms traf sich Sonja mit anderen Programmteilnehmern zu gemeinsamen Kurzausflügen in die nahe Umgebung, Spaziergängen, Gesprächen und Auswertungen des Tages. Nach Tagen voller neuer Eindrücke und Erinnerungen und mit jeder Menge neuen und neuwertigen  wissenschaftlichen Erkenntnissen im Gepäck reiste sie zum Wochenende wieder nach Hause. Sonja erwartet nun gespannt die weitere, praktische Schulung, die im Rahmen des Eurocamp in Cesenatico (Italien) im Juni folgen wird.

Bremen, 5.4.2017

Findoffer trainieren in Italien

Trainingswoche der Findorffer Karateka in Cesenatico - Italien

Am 11. Juni bestiegen 3 sehr aufgeregte und vorfreudige Kinder und Teenager der SG Findorff gemeinsam mit Trainerin Sonja Wendel in Hamburg das Flugzeug nach Bologna in Italien. Von dort erwartete sie ein Fahrzeugtransfer zur Unterkunft in Cesenatico in Italien. Während Sonja sich hier im Rahmen des Erasmus+ - Projektes „Karate Sport at School“ zu Fortbildungszwecken aufhielt, hatten sich für Julian H., Mira K. und Simon W. nach einigen Behördengängen der Traum erfüllt, sich eine Woche lang dem Training im Eurocamp in Cesenatico unter italienischer Anleitung zu stellen. Motto war wie immer: Wir brauchten mindestens einen Mückenstich oder Sonnenbrand, mindestens einmal mussten wir uns mit Eis den Magen verkühlen und vor allem wollten wir viel Spaß!

Für uns alle war es eine sehr große Überraschung, dass der Begriff „Eurocamp“ nicht etwa dafür stand, dass dort Nationen aus ganz Europa zum gemeinsamen Training zusammenkamen und dementsprechend die Sprache wider allen Erwartungen auch nicht Englisch war. So musste Sonja neben ihrer Ausbildung auch noch stark intervenieren, um die Woche der Findorffer Kids nach anfänglich sehr großen Problemen in Richtung einer positiven Erfahrung zu lenken.

Sie fand zwei der englischen Sprache mächtigen Trainer vor Ort, die sich vermehrt besonders dem Training der Findorffer zuwandten, vergaß darüber aber nicht eigene Fragen und Pflichten. So wurde gemeinsam bei unbekannten Trainerin in der Halle geschwitzt, im Hotelpool geplanscht und geschwommen, oder Ausflüge an den Strand und in die Pizzeria gemacht. Nach einem frustrierten Wocheneinstieg der Kids managte Sonja es sogar, dass die Findorffer Kids gemeinsam mit den Italienern zu einer Tour in den Vergnügungspark Mirabilandia fuhren, während sie selbst schwitzend an ihrer Fortbildung in der Trainingshalle teilnahm.

Alle Mühen haben sich gelohnt: Sonja wird im kommenden Schuljahr eine 2. Grundschulklasse in Bremen im Rahmen des Erasmus+ - Projektes „Karate Sport at School“ im Fach Sport unterrichten und anleiten und die Findorffer Kids resümierten gar als sie am 16.Juni 2017 zum Ende einer ereignisreichen Woche wieder in Hamburg landeten: „Also, ich würde da nächstes Jahr wieder hinfahren. Kann man das nicht als Trainingslager organisieren?“.

Auch wenn Pläne zu einem Trainingslager in 2018 natürlich existieren, lassen sich derzeit noch keine konkreten Angaben machen.

                                                                                                                Bremen, 01.08.2017

Erasmus - Start in der Schule

Erasmus-Projekt "Karate Sport at School" - Startschuss in Bremen

Im Oktober 2017 hat unsere Schulsportreferentin (endlich, endlich!) die Genehmigung der Bremer Schulbehörde bekommen und der Startschuss wurde abgefeuert. Das Projekt an einer Grundschule in Bremen-Nord konnte beginnen.

Schon seit den Sommerferien begleitete Sonja die Projektklasse des 2. Jahrgangs im schulischen Sportunterricht und stand der Klassenlehrkraft unterstützend beiseite. Nun durfte sie richtig loslegen. Und das tat Sonja - sie begann mit den Einstiegserhebungen zur Dehnbarkeit und sportlichen Belastbarkeit der Schüler. Wochenlang waren Stoppuhr, Massbänder, Winkelmesser und andere Geräte ihre Begleiter.

Neben der allgemeinen weiteren Arbeit im Projekt kam auch eine unerwartete Flut an Verwaltungsaufgaben zum täglichen Trainingsbetrieb hinzu - eine wahre Herauforderung, der Sonja tapfer die Stirn bot.

So konnte sie schließlich knapp vor Jahresende sagen: Testphase 1 abgeschlossen, Trainingsbetrieb aufgenommen! Seither läuft das wöchentliche Training mehr oder weniger reibungsfrei ab. Sonja geniesst den Sport in der 2. Jahrgangsstufe - und schaut mit leicht umwölkter Miene der kommenden 2. Testphase Anfang Februar entgegen.

                                                                                                               Bremen, 24.01.2018

Erasmus in der Schule - 2. Abschnitt

Erasmus-Projekt "Karate Sport at School" - Phase 2 beginnt

Im Februar und März startete Sonja W. erneut mit den schulischen Tests zur Kognition und einer Erfassung der tabellarischen Werte von Schülerleistungen. Letztlich werden es genau diese Werte sein, die für den Ausgang der Untersuchung zum Ende des Jahres 2018 den Weg in eine positive oder negative Richtung weisen.

Die Evaluation des Projekts soll den Weg aufzeigen in die unser Rahmenlehrplan und die Einbindung grundmotorischer Fähigkeiten (die wir im Karate trainieren, bevor wir mit der Technikschulung beginnen) für alle in Deutschland lebenden Kinder und deren zukünftige Entwicklung einmal gehen soll.

Nach Abschluss der 2. Testphase, die diesmal keine Sporttests zur Motorik, Dehnfähigkeit und Koordination beinhaltete, sondern vielmehr Merkmale der Kognition, Schnelligkeit und Ausdauer evaluiert, startet die 3. Phase des Sportprojekts nach Beginn der Osterferien in Bremen.

"Wir sind uns sicher, das Projekt an der Grundschule im Bremer Norden, einer Schule mitten im Brennpunktthema sozialer Bildungspolitik, zum Sommer 2018 erfolgreich abzuschließen!" resümiert Sonja Wendel, die bisher erfolgreichste deutsche Trainerin in diesem Projekt. 

                                                                                                               Bremen, 26.03.2018

Trainings- und Kursangebote
Turniere
21.04.2018: Kids-Cup Bad Bevensen

Am 21.04. machten sich am frühen Morgen 4 aufgeregte Findorffer Karate-Kids mit ihren Eltern und Betreuerin Sonja W. auf den Weg in das 180 km entfernte Bad Bevensen. Dort fand an diesem ereignisreichen Samstag ein Nachwuchsturnier für junge Karateka statt.

Für die beiden Kinder Luis R. und Finn R. war es ein erster Antritt auf einem Turnier mit anderen beteiligten Vereinen. Sie sind beide noch ohne Graduierung und traten entsprechend in der Kategorie Beginner an. Als Auszeichnung für ihr Engagement erhielten beide Starter zum Ende des Turniers eine Urkunde.

Mira K. und Jonathan R. waren in den Kategorien Kata 7./6 Kyu bzw. 5./4. Kyu gemeldet, Mira startete außerdem in der Kategorie Kumite am Ball bis 6. Kyu. In allen Kategorien sicherten sich die beiden Kinder einen erfolgreichen und vielversprechenden 3. Platz.

Wir gratulieren unseren Startern und wünschen weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg des Karate-Do.

© Sonja Wendel

28.04.2018: Karate Landesmeisterschaft

Erfolge bei den Bremer Landesmeisterschaften 2018:

Unsere Trainerin, Sonja W. war erneut ganz besonders aktiv im Einsatz: Als Kampfrichterin beschied sie in überzeugender Manier über Kämpfe im Bereich Kata (Formenlauf) und Kumite (Zweikampf), startete jedoch auch am Ende der Zeitpläne selbst in ihren gemeldeten Kategorien.

5 Starter aus Findorff waren benannt: 6 x Kata und 2 x Kumite in den Kategorien Kata Kinder A männlich, Kata Schülerinnen B, Kata Damen Leistungsklasse, Kata Damen Masterclass, sowie Kumite Damen Leistungsklasse und Kumite Damen Masterclass.

Die Kinder John L. und Yannik S. unterlagen in Kata Kinder A, männlich beide schon in der ersten Vorrunde ihren kämpferischen Gegnern. Leya S. in Kata Schülerinnen B hatte besonderes Pech: Ihr ohnehin etwas angeschlagener Körper vertrug die Aufregung nicht und so musste sie schon vor ihrem Start aufgeben.

Nathalie T. und Sonja W. starteten beide in Kata Damen Leistungsklasse. Sie zeigten überzeugende Formen, mussten sich aber den wesentlich jüngeren Kontrahentinnen geschlagen geben und erreichten schließlich die Plätze 2 (Silber) und 3 (Bronze). In Kata Masterclass erlang Sonja konkurrenzlos Platz 1.

Besonders spannend ging es für Sonja später im Kumite der Leistungsklasse Damen mixed weiter. Sie musste einige Kontakte zu Kopf und Körper einstecken und war ihrer deutlich jüngeren Kontrahentin an Schnelligkeit unterlegen, nicht jedoch technisch oder hinsichtlich des Verantwortungsbewusstseins. So entschied Sonja nach nur 1:25 Min. Kampfzeit die Aufgabe und das Verlieren des Kampfes, um keine ernsthaften Verletzungen davonzutragen und erreichte auch hier nur den 3. Platz. In Kumite Masterclass +60kg erreichte Sonja erneut fern jedweder Konkurrenz Platz 1.

© Sonja Wendel

 

 

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